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Samstag, 16. April 2005

Der Grashalm

Es ist die Gegenwart, ist alles, was ich habe.
Es ist die Segenart, die sättigende Gabe.
Wenn Regen klart, und heilt die wundge Narbe,
Wenn Leben naht, die Seele sich erlabe.

Was ich noch hab, glaub, dass ich es habe,
Was ich mir nahm; Die raubende Klage,
Dass ich mich dacht, so nackt im Universum!
Leg ich nun ab, mithin die leere Frage:

Was der Grashalm auf der Wiese macht,
Ob er Freunde hat, Glücklich ist und lacht.
Was er dachte, als er zu uns kam,
Was ihn brachte, was ihn am Ende nahm.