Dienstag, 4. Januar 2005
Schläft ein Lied in allen Dingen
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.
Vögel zwitschern, Leben reiget
Aller Anfang Melodie.
Stimm mit ein, was Leben zeiget,
Tieferlauchte Symphonie.
Bäume, Äste, Blätter wiegen,
Luft erscheint in neuem Licht.
Berge, Wolken, Himmel siegen.
Gott und Mensch in ihrer Pflicht.
Weder Anfang, noch ein Ende
Ist in dieser Schwärmerei.
Ohne deiner spricht sie Bände,
Wohne dieser Sprache bei.
Sie, die Welt hebt an zu singen.
Sprenge ewig dein Verließ!
Kehr zurück zu Heilgen Dingen,
Sieh! Das weite Paradies.
Hier. Nur Hier an diesem Orte.
Jetzt. Nur Jetzt wo du jetzt bist.
Höre seine tiefen Worte,
Dass du deine Flagge hisst.
Hier die Freiheit, Hier der Segen,
Ganz erhoben, gänzlich frei.
Tanz im frischen Friedenregen.
Lass ihn raus, den Heldenschrei:
Niemand schläft und Niemand träumet.
Niemand da, der treffen kann.
Du, die Welt, das Leben schäumet.
Niemand der uns trennen kann.
Niemand da, und Niemand wäret.
Niemand war, wird je noch sein.
Niemand hört, was Niemand lehret.
Alles Ist und Alles Ein.