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Dienstag, 4. Januar 2005

Dichterisch Wohnet

Das nährende Geißeln des Lichts,
Der sammelnde Gesang der Vögel,
Das streichende Wiegen der Bäume
Füllt das greifbar gefährliche Nichts
Von Leben getränkter Räume.
Schau! Dass ich nicht versäume
Den Segen des letzten Gerichts.

Hier wohnet der Welten Richter,
Und sichtet die Gnadengesuche.
Im Geißeln, Gesang und Wiegen.
Doch wo ist der einsame Dichter,
Erscheinung zu Wort zu Schmiegen!
Horch! Über Unordnung siegen.
Zu tanzen im Ballsaal der Lichter.