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Montag, 1. November 2004

Die Straßenbahn

Hier zwischen Warten und Hoffen,
Hier fährt die Straßenbahn.
Mit tausend anderen Leuten
Im wartenden, bimmelnden Kahn.

Hier fährt sie, hier, hier fährt sie
Und du fährst mit, du fährst mit,
Du fährst mit, mit der Hoffnung,
Dem Warten,
Der Hoffnung, dem Warten, der Hoffnung.
Und bimmelst, du bimmelst und wartest
Hei!

Hier zwischen Warten und Hoffen,
Hier fährt die Straßenbahn.
Der Fahrer ist strurzbesoffen
Im wartenden, hoffenden Wahn.

Dort fährst du mit, dort im Wahn,
Du fährst mit, mit dem Saufen,
Stürzend,
Hoffend, stürzend, saufend.
Und wartest, und hoffest, und stürzest
Hei!

Hier zwischen Bergen und Sonne,
Zwischen Luft und Licht und Schein,
Mit anderen wartenden Menschen,
Im Zwang, ein Fahrer zu sein.

Zwischen Links und Rechts und Bergen,
Zwischen hellem und dunkelem Schein,
Zwischen guten und bösen Menschen,
Und Angst, alleine zu sein.

Hier zwischen Angst und Zwang
Hier ist die Straßenbahn,
Sie fährt ihre letzte Fahrt,
Und bimmelt den letzten Alarm.

Sie fahren, die Berge,
Das Licht, die Guten, die Guten, sie fahren,
Die Berge, die Sonne, die Luft, alle fahren und bimmeln,
Und fahren, und fahren und bimmeln, sie bimmeln, sie alle
Hei!

Die Angst,
Die Berge, die Luft,
Der Zwang,
Die Hellen, die Dunklen,
Das Licht, der Schein, die bösen Menschen,
Alarm, Alarm, die guten, die guten, Alarm,
Die bösen Menschen, sie bimmeln, die Letzten,
Sie bimmeln und fahren
Hei!

Hier zwischen Warten und Hoffen,
Hier fährt das Leben vorbei:
Die Sonne, die Berge, das Licht,
Sie fahren an dir vorbei.
Die Sonne, die Berge das Licht,
Sie fahren an dir vorbei.
Sie fahren an dir vorbei.
Sie fahren an dir,
Sie fahren an dir,
Sie fahren an dir vorbei
Vorbei!