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Sonntag, 31. Oktober 2004

Furchtbar allein

Endlos scheint mir das Denken zu sein,
Sinnlos das Leben, ein Grund zu schrein,
Sinnlos und Dunkel im hellen Schein,
Leben kann tödlich sein.

Langsam schöpf ich den leisen verdacht,
Einsam wird diese Welt durchwacht,
Einsam bin ich, ob es blüht oder kracht,
Allem bleibt Einsam gemein.

Einsamkeit treibt mir die Angst ins Gebein,
Furchtsam bin ich, so furchtsam allein,
Alles ist Furchtsam, alles allein,
Allem ist Furchtsam gemein.

Einsam ist Gott, einsam und kalt,
Niemand erträgt eine solche Gestallt,
Einsam und Furchtbar versinkt diese Welt,
Furchtsam steht Gott allein.