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Sonntag, 31. Oktober 2004

Friedensgebet

Verstehst, was wir mit Sterben meinen?
Verstehst du das, wie nur ein Kind?
Verstehst den Zauber, des Wortes Reigen?
Den süßen Hall im Stillen Wind?

Fühlst den Drang der finstren Mächte?
Den ohrzersägenden Schiefgesang?
Den greisen Schrei der tiefsten Schächte?
Des nahen Todes faulgestank?

Nur dort gibt es ein wahres Ende!
Dort gelingt durch Wandlung Wende:

Wird Brot zu Leib und Wasser zu Wein.
Dort bricht Liebe alle Wände!
Dort kann Leben
Leben sein.