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Sonntag, 31. Oktober 2004

Es schlafen die Berge

Siehst du die Berge,
Sie träumen ein Traum.
Träume aus Wolken,
Im Wind, im Raum.

Mal ist der Traum ein fröhlicher Tanz,
Wohlig und Heiter, Gesund und Ganz.
Mal ist er Düster, Gemein und Arg,
Sturm umweht gar die Toten im Sarg.

Es schlafen die Berge.
Verschlafen die Not.
Träumende Berge.
Bleich
Blau
Tot.